Lamm für zuhause

Lammpraline oder doch lieber Lammburger? Das neue Vermarktungskonzept von »Lechtal-Lamm« setzt auf Convenience-Food.

Der Knackpunkt bei der Vermarktung von »Lechtal-Lamm« steckt für den Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg in der vollen Verwertung des Tieres. So verkauften sich bei den Metzgern, die diese Spezialität anbieten, bisher vor allem Lammkeule und -kotelett gut – Stücke, die jeder kennt, die jeder isst. Wie schafft man es ein so hochwertiges Produkt wie das »Lechtal-Lamm« vollständig zu verwerten, wenn niemand weiß wie man andere Teile richtig zubereitet? Die ebenso einfache wie geniale Idee von Josef Unertl, einem der Kooperationspartner des Landschaftspflegeverbands, lautet: Convenience-Food. Der Küchenchef des Riegele Wirtshauses erarbeitete eine Produktlinie, die jeder einfach zuhause zubereiten kann.

Wie kreativ man Lamm verarbeiten kann, bewies er eindrucksvoll bei einer gemeinsamen Verkostung mit dem Chef des Landschaftspflegeverbands Nicolas Liebig, den kooperierenden Metzgereien, Schäfer Christian Hartl und weiteren Fachleuten im Riegele Wirtshaus Anfang des Jahres. In seiner humorvollen Ansprache betonte der Koch nochmals, dass es sich beim Projekt »Lechtal-Lamm« »einfach um eine gute Sache« handele. Es gehe dabei mehr um die gegenseitige Unterstützung, als um den großen Gewinn. Mit voller Überzeugung für das Konzept dachte sich Unertl Gerichte aus, mit denen man verschiedene Teile vom Lamm einfach zuhause zubereiten kann. Von Lammpralinen über Lammlasagne und Pulled Lamm bis hin zu Lammsalat und Lammburger ist für die moderne Küche und jeden Geschmack gesorgt.

Dank des speziellen Kochvorgangs Sous-vide, dem Vakuumgaren im Wasserbad, bleibt das Fleisch zart. Hierdurch wird es schonend gegart und behält seine saftig-zarte Struktur. Unertl betont die Qualität des »Lechtal Lamms«: »Es ist ein sehr kalorienarmes Fleisch, ärmer noch als Rind. Die Lammleber enthält gesundes Eisen und Zink.« Viel Hoffnung steckt nun in den neuen Convenience-Produkten, welche den Erhalt der Marke, in erster Linie jedoch den Erhalt der Wanderschäferei in unserer Region sichern soll. Am Geschmack sollte es nicht scheitern, und so kann jeder mit dem Kauf einer der neuen Lammvarianten zuhause mit kreativen Gerichten punkten und gleichzeitig auch einen Beitrag zum Naturschutz leisten.
      
Die eigens für das »Lechtal-Lamm« ausgearbeiteten Rezepte sind ab März in Form von Rezeptkarten überall dort erhältlich, wo es auch Lechtal-Lammfleisch zu kaufen gibt: in den Filialen der teilnehmenden Metzgereien Landmetzgerei Dichtl, Hofmetzgerei Ottillinger, Metzgerei Hörmann und natürlich direkt ab Hof beim Wanderschäfer Christian Hartl.

www.lechtal-lamm.de / www.riegele-wirtshaus.de / www.metzgerei-dichtl.de / www.ottillinger.de / www.hoermann-wurst.de

Foto: Norbert Liesz