Utopie Landwirtschaft

Von großen und kleinen Utopien, vergangenen und aktuellen, erzählt ein Gemeinschaftsprojekt von sechs bayerischen Agrar- und Freilandmuseen. Vom 20. Juli bis 27. Oktober ist die Ausstellung »Utopie Landwirtschaft« im Museum KulturLand Ries in Maihingen zu sehen.

Dass eine Maschine das schweißtreibende Mähen der endlosen Getreidefelder übernehmen könnte, war für Millionen Bauern im Jahr 1800 die reinste Illusion. Findige Tüftler haben zur gleichen Zeit schon mit derartigen Maschinen experimentiert. Dass man jemals einer Maschine die sensible Arbeit des Melkens anvertrauen dürfte, kam noch nicht einmal den kühnsten Visionären in den Sinn. Heute sind Mähdrescher und Melkmaschine jedem Laien die selbstverständlichsten Dinge der Welt. Utopien sind wahr geworden. Den meisten bäuerlichen Vorfahren würde die heutige Zeit als ein Schlaraffenland erscheinen. Doch auch die jetzige Landwirtschaft steht vor großen Herausforderungen angesichts massiver Umweltprobleme und einer bald auf 10 Milliarden wachsenden Weltbevölkerung. Wie sehen also die Lösungen von morgen aus?

Veranstaltungen im Museum KulturLand Ries

28. Juli, 14 Uhr: Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung »Utopie Landwirtschaft«, Kosten: nur Museumseintritt

4. August, 11 Uhr: Schnitterfest. Ernten und Dreschen wie früher, Besichtigung des Mühlenmuseums

25. August, 11 Uhr: Kartoffelfest. Kinderprogramm, Vorführungen, Wettbewerbe und Speisen rund um die Knolle

15. September, 13 Uhr: Mitmachtag »Mit Kernseife und Waschbrett«. Großer Waschtag im Museum

21. September, 10 Uhr: Brot aus dem Holzbackofen und andere Leckereien

www.museumkulturlandries.de