Maronenbraten auf Rotwein-Orangen-Sauce mit Kürbis-Kartoffel-Knödeln und Gemüse

Zusammenfassung

Ertrag
6 Personen
Zubereitungszeit
3 Stunden
Kochdauer
Gesamtzeit
3 Stunden

Zutaten

1
Hokkaidokürbis
150 Gramm
Maronen (gekocht)
150 Gramm
Champignons
100 Gramm
Lupinenmehl
2
Zwiebeln
5
Knoblauchzehen
3
Karotten
1
Selleriekopf
1
Lauchstange
 
Kartoffeln
150 Gramm
Walnüsse (gerieben)
100 Milliliter
Reisdrink
75 Gramm
Brotbrösel
2 Esslöffel
Rosmarin, Thymian, Majoran, Salbei, Petersilie (frisch gehackt)
 
Olivenöl
 
Rotwein
 
Orangensaft
 
Gemüsebrühe
 
Salz, Pfeffer, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Nelken, Orangenzesten, Ingwer, Paprikagewürz, Zimt, Muskat, Kräutermeersalz
 
Tomatenmark
 
Kartoffelstärke

Anleitung

Rotwein-Orangen-Jus: Eine große Zwiebel und drei bis vier Knoblauchzehen klein hacken. Drei Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Einen Selleriekopf schälen und in Würfel zerkleinern. Das Selleriegrün und eine Stange Lauch klein schneiden. Alles in einem großen Topf mit Olivenöl stark anbraten, mit einer Flasche Rotwein ablöschen, ein Glas Orangensaft und etwas Gemüsebrühe hinzufügen.

Mit Salz, Pfeffer, Lorbeerblättern, Wacholderbeeren, Nelken, Orangenzesten, gehacktem Ingwer und einer kleinen Dose Tomatenmark würzen. Dieser Saucenansatz sollte nun zwei bis drei Stunden vor sich hinköcheln. In der Zwischenzeit können die Knödel oder der Maronenbraten vorbereitet werden.

Den Topfinhalt durch ein Sieb in einen zweiten Topf schütten, sodass nur die Flüssigkeit übrig bleibt. Nach Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken, aufkochen und je nach gewünschter Sämigkeit mit Stärke abbinden.
 

Kürbis-Kartoffel-Knödel: Einen Hokkaidokürbis entkernen und zerkleinern und mit derselben Menge Kartoffeln dämpfen – die Kartoffeln brauchen länger als der Kürbis. Wenn beide Zutaten gar sind, Kartoffeln schälen und gemeinsam mit den Kürbisstücken durch die Kartoffelpresse in eine große Schüssel drücken. Mit Salz, Paprika, einer Prise Zimt und Muskat abschmecken, ca. eine Tasse Kartoffelstärke hinzufügen und die Masse gut durchkneten. Je nach gewünschter Konsistenz mehr oder weniger Stärke verwenden.

Tischtennisballgroße Knödel formen. Die Knödel für drei bis vier Minuten in einen Topf mit leicht kochendem Wasser geben.
 

Maronenbraten: Eine kleine Zwiebel, eine Knoblauchzehe und 150 g Champignons klein hacken und in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten. Zwei bis drei Esslöffel frisch gehackte Kräuter (z.B. Rosmarin, Thymian, Majoran, Salbei, Petersilie) kurz mit andünsten und dann 150 g frisch pürierte gekochte Maronen unterrühren. Die Masse abkühlen lassen.

100 g Lupinenmehl, 100 ml Reisdrink, 150 g geriebene Walnüsse und 75 g Brotbrösel mit der Maronenmasse vermengen und kräftig mit Kräutermeersalz, einem Teelöffel Gemüsebrühepulver und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Nun die Masse in eine eingeölte Form geben und glattstreichen. Etwa zwölf gekochte Kastanien können als essbare Dekoration verteilt in die Oberfläche gedrückt werden. Bei 200 Grad Umluft ist der Maronenbraten nach ca. 30 Minuten fertig.

TIPP: Wie bei Kuchen kann auch hier die Nadelprobe gemacht werden. Vor dem Anschneiden sollte der Braten noch 10 Minuten ruhen.
 

Anrichten: Zuerst die Sauce auf den Teller geben. Darauf kommen ein Stück Maronenbraten, drei Knödel und das Gemüse. Bei der Gemüsebeilage kann nach Lust und Laune variiert werden. Die Knödel zum Schluss mit etwas frisch gehacktem Schnittlauch bestreuen. Und schon weihnachtet es vegan!